„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die ehrlichste Antwort ist unbefriedigend: Es kommt darauf an. Damit du trotzdem mit Zahlen planen kannst, hier die drei Preisstufen, die es in Österreich realistisch gibt, die laufenden Kosten nach dem Launch und die Stellen, an denen Angebote gern etwas weglassen.

Kurz gesagt
- Baukasten: etwa 10–40 € im Monat, deine eigene Zeit nicht eingerechnet.
- Website im Abo wie EasyWeb: ab 80 € im Monat, ohne Anschaffungskosten.
- Individuelle Website von einer Agentur: bei uns ab rund 4.500 €, Web-Apps typischerweise 12.000–60.000 €.
- Bei einer individuellen Website kommen Hosting und Wartung dazu, bei uns ab 149 € im Monat.
Warum die Preisspanne so groß ist
Eine Website ist kein Produkt mit Listenpreis. Sie ist ein Bündel aus Arbeit: Konzept, Texte, Bilder, Design, Technik, Rechtliches, SEO und Pflege. Wer „Website“ sagt, kann eine Visitenkarte mit drei Seiten meinen oder ein Buchungssystem mit Kundenkonto. Beides heißt Website, und beides kostet völlig unterschiedlich viel.
Die Spanne ist deshalb nicht Willkür. Sie zeigt, wie viel von dieser Arbeit du selbst machst und wie viel jemand für dich übernimmt.
Stufe 1: Baukasten, selbst gebaut
Wix, Jimdo, Squarespace und ähnliche Anbieter kosten für einen geschäftlichen Tarif meist zwischen etwa 10 und 40 € im Monat. Vorlagen, Hosting und ein Editor sind dabei. Was nicht dabei ist: deine Zeit. Texte schreiben, Bilder aussuchen, Impressum und Datenschutzerklärung korrekt aufsetzen, den Google-Eintrag pflegen, das alles bleibt bei dir.
Das passt, wenn du wenig Budget, aber Zeit und Freude an der Sache hast und die Website vor allem existieren soll. Es passt nicht, wenn sie Anfragen bringen muss und du keine Stunden dafür frei hast. Ein Punkt, den viele erst später merken: Beim Wechsel weg vom Baukasten lässt sich die Seite meist nicht mitnehmen. Du baust dann neu.
Stufe 2: Website im Abo
Das Mittelfeld. Statt einer Einmalzahlung zahlst du monatlich, dafür baut jemand die Seite professionell und kümmert sich danach um Hosting, Updates und kleine Änderungen. Unser eigenes Modell dafür heißt EasyWeb und startet bei 80 € im Monat, ohne Anschaffungskosten und ohne Bindung.
Das passt für Neugründungen und kleine Betriebe, die eine saubere Website brauchen, aber keine Sonderfunktionen. Der Haken, ehrlich gesagt: Über viele Jahre gerechnet kann ein Abo mehr kosten als eine Einmalzahlung, und der gestalterische Rahmen ist enger als bei einem individuellen Projekt.
Stufe 3: Individuelle Website von einer Agentur
Hier wird nichts aus einer Vorlage zusammengesteckt. Konzept, Design und Technik entstehen für deinen Betrieb, deine Kunden und deine Ziele. Bei uns starten kleine Markenseiten bei rund 4.500 €. Web-Apps mit Login, Buchung, Schnittstellen oder Shop-Logik liegen typischerweise zwischen 12.000 und 60.000 €.
Was in so einem Preis steckt, siehst du am besten am Ablauf. Wie wir vorgehen, wenn du bei uns eine Website erstellen lassen willst, von der Seitenstruktur bis zum Launch, steht auf unserer Seite zur Web-Entwicklung.
Die drei Stufen im Überblick
| Modell | Einstieg | Laufend | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
| Baukasten | 0 € | ca. 10–40 € / Monat | du Zeit hast und selbst pflegen willst |
| Website-Abo (EasyWeb) | 0 € | ab 80 € / Monat | du schnell und professionell starten willst |
| Individuelle Website | ab ca. 4.500 € | Wartung bei visualy ab 149 € / Monat | die Website Anfragen oder Umsatz bringen soll |
| Web-App | ca. 12.000–60.000 € | je nach Umfang | Abläufe im Betrieb digital werden sollen |
Die Kosten nach dem Launch
Eine Website hat laufende Kosten wie ein Auto, auch wenn sie in keinem Angebot so groß dasteht wie der Kaufpreis:
- Domain: Eine .at-Domain kostet meist einen niedrigen zweistelligen Betrag im Jahr.
- Hosting: Von wenigen Euro für einfaches Shared Hosting bis zu mehr für schnelle, gut betreute Server. Das billigste Paket rächt sich oft bei der Ladezeit, und die ist kein Nice-to-have.
- Wartung: Sicherheitsupdates, Backups, Kontrolle nach Browser-Updates, kleine Änderungen. Was da konkret dazugehört, zeigt unsere Seite zu Support und Wartung.
- Inhalte: Neue Fotos, Texte, Beiträge. Entweder deine Zeit oder ein Budget.
Für eine individuelle Website beginnt unsere Wartung bei 149 € im Monat, für kleinere Seiten. Das klingt nach einem Posten, den man streichen könnte. Eine Website ohne Wartung läuft aber nicht kostenlos weiter, sie wird nur langsam teurer: durch Sicherheitslücken, Ausfälle und einen Relaunch, der früher kommt als nötig.
Was den Preis wirklich treibt
- Seitentypen statt Seitenzahl: Zehn Leistungsseiten mit demselben Aufbau sind günstiger als drei völlig unterschiedliche Vorlagen.
- Texte und Bilder: Wer fertige Inhalte liefert, spart. Wer sie erstellen lässt, bekommt meist bessere, zahlt aber dafür. Professionelle Fotos sind oft der am meisten unterschätzte Posten.
- Funktionen: Ein Kontaktformular ist Standard. Buchung, Mehrsprachigkeit, Shop, Kundenlogin oder die Anbindung an eine Warenwirtschaft heben das Projekt in eine andere Größenordnung.
- SEO und Struktur: Ob Local-SEO, sauberes Markup und eine durchdachte Seitenstruktur von Anfang an mitgeplant werden oder später teuer nachgerüstet.
- Abstimmung: Je mehr Menschen auf deiner Seite mitentscheiden, desto mehr Runden. Das ist legitim, kostet aber Zeit.
So vergleichst du Angebote fair
Zwei Angebote über 3.000 € und 7.000 € sind selten dasselbe Produkt zu unterschiedlichen Preisen. Meist fehlt im günstigeren etwas. Diese Fragen machen den Unterschied sichtbar:
- Sind Texte, Bilder und Übersetzungen enthalten, oder lieferst du sie?
- Wie viele Korrekturschleifen sind eingeplant?
- Sind Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner Teil des Angebots? Welche Seiten Pflicht sind, steht in Pflichtseiten und Local-SEO für Tirol.
- Ist ein SEO-Grundsetup dabei: Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Weiterleitungen, Google Search Console?
- Was kostet die Wartung nach dem Launch, und was passiert ohne sie?
- Gehören dir Domain, Inhalte und Code, wenn ihr euch trennt?
Weitere Fragen dieser Art, samt den Antworten, die dich stutzig machen sollten, haben wir in Webagentur auswählen: 10 Fragen gesammelt.
Regional oder überregional?
Der Standort einer Agentur erklärt Preisunterschiede weniger, als man denkt. Für die Zusammenarbeit macht er trotzdem einen Unterschied: Ein Termin vor Ort, ein Fotoshooting im Betrieb und jemand, der die Region und ihre Saisonen kennt, sparen Abstimmungsrunden. Wer in Tirol sucht, findet uns als Webagentur in Tirol in Schlitters im Zillertal, mit eigenen Seiten etwa für Webdesign in Innsbruck.
Fazit
Die günstigste Website ist die, die zu deinem Ziel passt. Soll sie nur existieren, reicht ein Baukasten. Soll sie professionell wirken, ohne dass du dich um etwas kümmern musst, ist ein Abo wie EasyWeb vernünftig. Soll sie Anfragen bringen, Abläufe vereinfachen oder mit deinem Betrieb wachsen, lohnt es sich, die Homepage individuell erstellen zu lassen. Dann gehört die Wartung von Anfang an ins Budget.
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